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Tobias, 12
13.02.2008

AW: Anmerkung
Hallo "Gast", Danke für deinen Eintrag. Unser selbstorganisiertes Verfahren zielt nicht darauf, Leute auszuschließen. Bei uns hat jeder die Möglichkeit, sich zu Bewerben. Er kommt dann in eine Warteliste und wenn eine WG einen freien Platz hat wird er mit anderen Leuten aus der Liste zu einem Gespräch in Form eines netten WG-Abends eingeladen. Nach dem Gespräch - meist gibt es 2 Termine, wird in der WG demokratisch abgestimmt, wer sich welchen Bewerber am besten als neuen Mitbewohner vorstellen kann. Außerdem ist Grundvoraussetzung, dass sich der neue Mitbewohner hier gesellschaftlich engagiert in Form von Helfen bei Feiern (zur selbstständigen Finanzierung) und Zuteilung von kleineren Aufgaben wie Waschmaschinen-Wart etc...sonst würde das Haus nicht funktionieren. Des weiteren ermöglicht uns unsere Selbstbelegung die Rotation innerhalb der WG. Jeder, der in Form einer WG wohnen will und sich hier bewirbt, wird hier meines Erachtens auch aufgenommen. Es ist natürlich nicht garantiert, dass man direkt beim ersten Gespräch das Zimmer bekommt. Ich musste auch zu mehreren Bewerbungsgesprächen, bevor es geklappt hat. Gekannt habe ich hier übrigens vorher niemanden - habe vorher 700 km weit weg gewohnt, ebenso wie alle anderen Neuen hier. Was würdest du zum Einleben bevorzugen? Leute die dich freundlich aufnehmen oder eher Leute, so wie in vielen anderen Wohnheimen, die dir noch nicht mal Hallo sagen. In den anderen WGs, die du ansprichst, gibt es überhaupt keine Warteliste und ich glaube, dort entscheidet nur die Sympathie. Das wir in die Kaulbach oder Türkenstraße umziehen werden höre ich übrigens zum ersten Mal heute. Weil hier eine Gemeinschaft entstanden ist über Jahrzehnte, die zusammenhält, deshalb kämpfen wir um unser Wohnheim und nicht, weil wir Wohnungen für unsere Freunde suchen. Viele Grüße Tobi aus der 12

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Gast
13.02.2008

anmerkung
ehrlich gesagt versteh ich nicht ganz, was dagegen spricht das stuwerk die zimmervergabe regeln zu lassen. so läuft es doch auch in anderen wohnheimen und ist nur gerecht. dann ist gewährleistet, dass nicht nach sympathie und vitamin b vergeben wird. das argument in der sz, dass neue leute ja in eine große familie aufgenommen werden, finde ich nicht aussagekräftig. menschen brauchen auch die chance sich einleben zu können und das braucht zeit und in anderen wgs geht es ja auch. zum schluss wollte ich noch loswerden, dass es sicherlich mühselig ist umzuziehen, aber ihr bekommt u. a. zimmer in der türkenstrasse und kaulbachstrasse angeboten. so manch einer hat dafür jahre gewartet

Toni WG1
12.02.2008

Ein Versuch...
Hallo Barbara, hallo Kilian, vielen Dank für die Einträge. Ich werde versuchen, die unterschiedlichen Ausgangslagen der Häuser im Biederstein kurz zu erläutert - dann müsste unser Ansatz klarer erscheinen... Durch eine sehr zögerliche, bzw. nicht vorhandene Kommunikation seitens des Studentenwerks wurden die geplanten Umbaumaßnahmen (und der Entzug der Selbstbelegung als zentraler Punkt der studentischen Selbstverwaltung) nicht rechtzeitig bekannt gemacht. Haus III und Haus IV haben nun folgende "Sachen" zu klären: - sind die kurzfristigen Kündigungen rechtens? - wie läuft der Umzug ab? - welche Perspektive gibt es für (m)einen Wohnplatz? - etc. Da diese Fragen sehr dringlich sind, erschien ihnen der lange und u.U. steinige Weg über Gesellschaft und Politik (machen wir momentan) nicht zielführend - ist ja auch verständlich, da sehr großer Zeitdruck besteht. Die Bewohner der beiden anderen Häuser prüfen derzeit andere Möglichkeiten und müssen ihre Kapazitäten hierauf bündeln. Natürlich gibt es Überschneidungspunkte die wir gemeinsam anpacken können und dies auch tun - bei den Gesprächen mit dem Studentenwerk beispielsweise. Was die Organisation des Faschings angeht, spricht dieses Jahr klare Worte. Erstmals seit Jahrzehnten musste der Rosenmontagsball ausfallen - die wenigen motivierten Helfer konnten nicht mehralles schultern. (Anmerkung: Haus 4 hat kein Selbstbelegungsrecht). Haus 1/2 und 3 konnten dank großem Engagement den Kellerfasching veranstalten. (Anmerkung: Haus 3 hat ein ähnliches Selbstbelegungsrecht wie Haus 1/2)... Alle Veranstaltungen im Biederstein (egal ob Fasching, Sommerfest oder sonstige Aktionen) hängen 100% von der ehrenamtlichen Mithilfe und dem grossen Engagement der Bewohner ab! Ich hoffe, dass ich eure Frage hiermit - zumindest überblicksartig - beantworten konnte. Beste Grüsse Toni Barbara 12.02.2008 zu Kilian Kilians Eintrag spricht mir aus der Seele. Habe mich schon die ganze Zeit gewundert, weshalb diese Seite sich vordergründig als Vertretung aller Biedersteiner repräsentiert und eigentlich nur die Hälfte "vertritt". Entgegen des von euch vertretenen und verbreiteten Arguments, nur ein so weitreichendes Selbstverwaltungsrecht könne auch zukünftig einen Fasching gewährleisten, frage ich mich, ob ihr damit behaupten wollt, dass die Faschingsfeiern von Haus 3 (2. Wochenende) und die Faschingsfeiern und dierse andere Atrium-Parties on Haus 4 seien schlecht. Ich finde auch die Feiern on Haus 3 und 4 gut. Beide Häuser haben by the way genau so ein Selbstverwaltungsrecht (bzw. die Option darauf), wie es jetzt auch für Haus 1 und 2 gelten soll. Macht ihr nur viel Lärm um nichts??? Killian 11.02.2008 Eine Frage! Ich verstehe da was nicht ganz: Eure Homepage heißt " Rettet das Biederstein": Ich war lange Zwischenmieter in Haus 4 und weiß daher, dass es mehrere Häuser gibt. Warum erwähnt ihr nur Haus 1.2 und nicht den Rest? Seit das Biederstein nur ihr? Was ist mit den anderen Häusern?! Machen die bei dieser Kampagne nicht mit? Denn dann vernachlässigt ihr die 50% vom Ganzen. Oder helfen die bei euch mit ohne ihre Häuser selbst zu erwähnen?

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jasmine,1
12.02.2008

Nachtrag
Des Weiteren bin ich der Meinung, das man Studenten durchaus ein bischen mehr Eigenverantwortung und Initiative zusprechen kann und sei es durch eine studentische Selbstverwaltung und den Erhalt des Selbstbelegungsrecht inform von Studentischem Wohnen. Warum sollten wir uns entmündigen lassen und dies einfach nur hinnehmen? Der Lärm kann gar nicht groß genug sein, wenn sowas auch nur ansatzweise angedacht werden sollte.

jasmine,1
12.02.2008

Worum es geht ...
Das Biederstein Wohnheim besteht aus 4 Häusern. Haus 4 hat kein Selbstbelegungsrecht.Haus 3 nur bedingt. Haus 3 und 4 werden vor Haus 1 und Haus 2 umgebaut und die Bewohner müssen alle bis zum 1.April ausziehen. Sie haben die Kündigungsverträge erst vor ca. 2Wochen erhalten und versuchen auf dem juristischem Wege eine Lösung zu finden,gleichzeitig aber auch ein neues Zuhause, da Haus 1 und 2 leider nicht die Kapazitäten hat alle bei sich unterzubringen. Die Bewohner von Haus 1 und Haus 2 versuchen ihren Zeitaufschub - da deren Umbau erst in einem Jahr stattfinden wird- zu nutzen und können auf langfristigem Wege eine Lösung finden. Zum Fasching: Haus 1,2 und 3 organisieren die Kellerfaschinge zusammen.Deswegen sind sie auch im Grunde genommen alle gleich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass im Haus 3 nicht der Haussprecher den KVR-antrag unterschreibt, sondern ein freiwilliger Faschingsverantwortlicher. In Haus 1 und Haus 2 unterschreiben die Haussprecher und haften somit zusammen dem mit Faschingsverantwortlichen aus Haus 3 als Privatpersonen. Leider konnte in Haus 4 dieses Jahr kein 2. Atriumfasching (Rosenmontag) stattfinden. Die Kapazitäten der Gemeinschaft haben nicht ausgereicht. Es geht hier nicht darum, wer den Besseren oder Schlechteren Fasching macht. Es geht darum, dass der Fasching überhaupt stattfinden kann. Und ich weiss nicht wie es euch so geht, aber ich halte meinen Kopf nur für Freunde hin und Menschen zu denen ich Vertrauen hab. Ohne Selbstbelegung und Selbstverwaltung ist es schwierig eine geeignete Plattform hierfür zu finden.

Barbara
11.02.2008

zu Kilian
Kilians Eintrag spricht mir aus der Seele. Habe mich schon die ganze Zeit gewundert, weshalb diese Seite sich vordergründig als Vertretung aller Biedersteiner repräsentiert und eigentlich nur die Hälfte "vertritt". Entgegen des von euch vertretenen und verbreiteten Arguments, nur ein so weitreichendes Selbstverwaltungsrecht könne auch zukünftig einen Fasching gewährleisten, frage ich mich, ob ihr damit behaupten wollt, dass die Faschingsfeiern von Haus 3 (2. Wochenende) und die Faschingsfeiern und dierse andere Atrium-Parties on Haus 4 seien schlecht. Ich finde auch die Feiern on Haus 3 und 4 gut. Beide Häuser haben by the way genau so ein Selbstverwaltungsrecht (bzw. die Option darauf), wie es jetzt auch für Haus 1 und 2 gelten soll. Macht ihr nur viel Lärm um nichts???

Killian
11.02.2008

Eine Frage!
Ich verstehe da was nicht ganz: Eure Homepage heißt " Rettet das Biederstein": Ich war lange Zwischenmieter in Haus 4 und weiß daher, dass es mehrere Häuser gibt. Warum erwähnt ihr nur Haus 1.2 und nicht den Rest? Seit das Biederstein nur ihr? Was ist mit den anderen Häusern?! Machen die bei dieser Kampagne nicht mit? Denn dann vernachlässigt ihr die 50% vom Ganzen. Oder helfen die bei euch mit ohne ihre Häuser selbst zu erwähnen?

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Gast
08.02.2008

ein weiteres Dankeschön
Hallo Leute, ich habe mich soeben gefragt was oder wen man alles mit einem Gästebucheintrag erreichen kann. Ich möchte an dieser Stelle nur ein großes Dankeschön aussprechen für alle die, die sich so unermüdlich engagieren und alles geben um das Biederstein in seiner außergewöhnlichen Form zu erhalten. Was ihr innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt habt, sei es der SZ Artikel, diese professionelle Homepage und all die großen und kleinen Aktionen, auch die die noch folgen werden, ist grandios und verdient höchsten Respekt. Ich hoffe sehr daß Euer großartiges Engagement Früchte trägt und noch unzählig viele Galoschen auf dem Baum hinterm Haus landen werden.

EX-WG10
08.02.2008

Rückblick mit Dankeschön
Hallo Allesamt! Ich bin auch 2 Jahre als Ausländerin ins Haus II aufgenommen worden, alles erfolgte nach dem Prinzip Zufall! Verzweifelt habe ich 3 Jahre lang auf ein Zimmer beim Studentenwerk gewartet, bis ich von einem Freud auf die Biedersteiner Community aufmerksam gemacht worden bin, und nach einem Vorstellungsgespräch mit etwas Wodka hat es auch geklappt! Zum Leben im Haus kann ich von der Vetternwirtschaft nur gutes erzählen. Irgendwie ist mit jeder Biedersteiner-Generation das haustypische Flair "Leben wie in einer Großfamilie" entstanden, es sind lebenslange Freundschaften entstanden, Leute haben sich verliebt, zum Studium haben sich die Mediziner zusammengeschlossen, gemeinsame Kunstprojekte der Akademiestudenten sind entstanden, Ausflüge wurden gemeinsam gemacht und man fand immer einen Grund zu Feiern....Das Beste war jedoch, selbst in den allerschlimmsten Prüfungsstress-Zeiten während deines Studiums hast Du Leute zum Kaffe oder Bier in der Gemeinschaftsküche in der WG oder nebenan gefunden. Selbst wenn man als Ausländerin ständig arbeiten musste, um sich irgendwie über Wasser halten zu können, hat man nette Leute gehabt, auf die man sich verlassen konnte. Wo gibt's diese Vertrautheit noch!!? Das einzige, was mich gestört hat, muss ich nachhinein eingestehen, war das ständige Partyfever, das ich einerseits liebte, genutzt hat das bei meiner Prüfungsvorbereitung nicht. Ich werde noch meine Unterschrift für die Erhaltung von Selbstverwaltung und -belegungsrecht geben. Ich selbst erinnere mich vor mehreren Jahren an die Worte der berüchtigt-strengen Verwaltungsdame des Studentenwerkes: "Auch, was wird wohl aus Euch, Biedersteiner!" Die Grundidee, die Rechsituation zu ändern, wurde schon seit langer, langer Zeit geplant: einmal (in den wilden 60-80er Jahren angeblich öfters!) haben sie uns sogar gedroht, Haus I und II abzureißen, aber keiner hat das ernst genommen. Jetzt, scheint mir jedoch, die Stunde der Entscheidung rückt näher und ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass das Biedersteiner-Biotop erhalten bleibt und dass Ihr noch die alten Häuser schön saniert bekommt! Liebe Grüsse, Ex-WG10-Bewohnerin

Gast
07.02.2008

Ich hab keinen Titel
Hallo, ich bin durch die Süddeutsche Zeitung auf Euer "Problem" aufmerksam geworden und möchte Euch einfach nur alles Gute wünschen! Als Kind bin ich oft das "Baronbergl" vor Eurem Haus hinuntergefahren (mit dem Schlitten), als Studentin hätte ich so furchtbar gern genau in Eurem Studentenhaus gewohnt, musste aber beim Vater bleiben (nicht weit weg von Euch), nachdem meine Mutter schon gestorben war. Na ja, aber jedes Mal, wenn ich am Biederstein vorbeigegangen oder -geradelt bin, hat es mich hingezogen zu Eurem Haus! Jetzt weiß ich auch endlich, was die Schuhe auf dem Baum zu bedeuten haben! Ich wünsche Euch sehr, dass das Haus zwar saniert wird, aber nach Euren Wünschen und absolut nicht mit 0815-Möbeln, und dass Ihr Eure Selbstverwaltung und Eure Feiern und all das weiter so gut durchführen dürft und könnt wie gehabt! Liebe Grüße! Barbara V.

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